Buchveröffentlichungen

Gestaltqualitäten in Landschaft und Freiraum

abgeleitet von den körperlich-seelisch-geistigen Wechselwirkungen zwischen Mensch und Lebensraum

 

Das Buch baut auf dem Grundverständnis auf, daß sowohl die Landschaft mit ihren Pflanzen und Tieren als auch der Mensch körperlich-seelisch-geistige Lebewesen sind: Unsere Lebensräume besitzen demnach eine körperlich-stoffliche Dimension, die ein ökologisch vernetztes System zwischen Landschaftskörper, Pflanze, Tier und Mensch bildet. Eine ästhetische Dimension als Ausdruck der Landschaft mit allen Lebewesen und Gestaltelementen und eine feinstoffliche Dimension, die den seelisch-geistigen Aspekt der Lebensräume repräsentiert. Alle drei Dimensionen stehen in synthetischer Beziehung zueinander und bilden Gestaltqualitäten in Landschaft und Freiraum, mit welchen wir über die persönliche Wahrnehmung in stetiger Wechselwirkung stehen. Dem Prozeß der menschlichen Wahrnehmung liegt ein körperlich-ästhetischer und ein feinstofflicher Austausch mit dem Lebensraum zugrunde, den wir durch die Sensibilisierung der eigenen Wahrnehmung vertiefen können.

Landschaft und Lebenssinn

Hg. von Erwin Frohmann und Albert Kirchengast

 

Ob Auen, Felder und Wälder, Rebhänge, Almen oder Seenlandschaften: Der Mensch verbindet mit der Natur Erlebtes und Gefühltes, Sehnsüchte und Hoffnungen. In einem langen Prozess hat er sie mitgeformt. 

Seit geraumer Zeit erfährt unsere Landschaft dramatische Umbrüche. Die Verkehrs- und Siedlungsflächen vervielfachen sich trotz gegenteiliger Beteuerungen, bald kann die lokale Landwirtschaft die heimische Bevölkerung nicht mehr ernähren. Stadt und Land – ehedem aufeinander bezogene Pole – wachsen längst ineinander: zu gestaltloser Peripherie ohne Zentrum. Statt unserer sinnlichen Erfahrung zu vertrauen, geben wir uns mit Idyllbildern und künstlicher Natur zufrieden, hängen einem Mythos des Ländlichen nach. 

"Landschaft und Lebenssinn" ist ein Vademecum für alle, die kulturelle und wirtschaftliche, individuelle und gesellschaftliche Interessen nicht weiter gegeneinander ausspielen wollen – ein Leitfaden, wie wir die Landschaft unseres Wollens und unseres Tuns in Einklang bringen.

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einleitung: Aus Sicht der gestalterischen Wirkung und Wahrnehmung von Räumen bildet die Landschaft – innerhalb von Gemeinden und Regionen – ein ökologisches, gestalterisches, soziales und wirtschaftliches Fundament für die Lebensqualität von Mensch, Tier und Pflanze.

Daran orientiert ist die Zielsetzung der vorliegenden Studie, die landschaftsästhetischen Potenziale des Naturparks Südsteiermark zu erheben

und in Form von gestalterisch definierten Referenzlandschaften auszuarbeiten. Die Ergebnisse der Studie liefern eine essenzielle Grundlage für

das landschaftsästhetische Verständnis der Region und für weiterführende Entwicklungen auf ordnungsplanerischer wie objektplanerischer

Ebene sowie für bewusstseinsbildende Kooperationen mit der Bevölkerung. Als konkrete Zielgruppe werden NGOs, Vereine, politische

Referenten:innen, Ortsplaner:innen, land- und forstwirtschaftliche Betriebe, Personen, die sich für die räumliche Entwicklung der Region

interessieren und engagieren, und Gäste definiert und angesprochen.

 

Schönbrunn

Eine vertiefende Begegnung mit dem Schlossgarten

 

Im vorliegenden Buch untersuchen die Autoren die atmosphärischen Raumqualitäten des Schlossgartens von Schönbrunn. Im Kontext der barocken Anlage wird die Gestalt in ihrer formalen und symbolischen wie auch atmosphärischen Qualität beschrieben und an Hand ausgewählter Plätze in ihrer Wirkung auf den Menschen dargestellt. Zusammen mit dem körperlichen Ausdruck des Gartens geht es um die harmonikalen und seelisch-geistigen Strukturen, die seiner Gestaltwirkung zu Grunde liegen und dementsprechend das Raumempfinden des Menschen beeinflussen. Darauf aufbauend laden verschiedene Übungen die Leserinnen und Leser ein, selbst in die vertiefende Raumwahrnehmung mit dem Garten einzutreten und die Raumqualitäten von Schönbrunn in all ihrer Vielfalt zu erleben.

Geomantie im Steirischen Vulkanland

Wirksame Landschaft I Verwandelter Mensch

 

Eine geomantische Reise durch das „Vulkanland“ bildet den Rahmen für dieses Buch und zeigt am Beispiel des südoststeirischen Hügellandes das beziehungsvolle Zusammenspiel zwischen Mensch und Landschaft auf. Das Buch hilft, die Entwicklung von Mensch und Landschaft als gemeinsamen Prozess zu verstehen und ihre gesundheitsfördernden Potenziale aufzuzeigen.

Kurzbeschreibung des Verlags

Wie wohnen wir heute – wie wollen wir künftig wohnen? Diese Frage betrifft den Menschen, aber auch die Natur. Sie fordert nicht nur die Architektur heraus, sondern viele weitere Gebiete. Was alles will berücksichtigt sein, wenn es darum geht, Raum fürs Leben zu schaffen? Der auf Ken Wilber und andere Denker zurückgehende integrale Ansatz bietet sich an, die Frage der Lebensraumgestaltung vielschichtig, umfassend und entwicklungsorientiert zu untersuchen. So verbinden sich in diesem Band Beiträge zur Evolution der Architektur und zur Philosophie des Menschen mit ökonomischen, ökologischen, psychologischen und energetischen Aspekten zu einem ganzheitlichen Bild zukünftiger Lebensraumgestaltung. Die beteiligten Autorinnen und Autoren aus Deutschland und der Schweiz kooperieren im „Verein Integrale Architektur und Lebensraumentwicklung e.V.“ „Die Beiträge sind wie Puzzleteile einer integralen Perspektive zu verstehen, deren Fokus auf dem Wandel der Mensch-Lebensraum-Beziehung liegt. Lassen Sie sich davon inspirieren!“ Andrea Hoffnung und Stefan Kessler, Herausgeber Das Buch ist ein offener Zusammenschluss von unterschiedlichen Artikeln, die von Autoren geschrieben wurden, die sich beruflich oder privat mit der Frage beschäftigen, wie eine humane Welt möglich ist. Dabei geht es ebenso um Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit. Um soziale, aber auch architektonische Fragen. Um Gestaltung, Freiraum und sinnliches Erleben. Um Verstand und naturwissenschaftlich-technisches Verständnis, wie auch um Spiritualität und Menschlichkeit. Bauen, sowie die Gestaltung unseres Lebensraumes Erde ist nicht nur eine Aufgabe für ausgebildete Spezialisten, sondern geht uns alle an: Wohnen, Städtebau und Landschaftsgestaltung betrifft uns alle! Niemand kann sich dem Einfluss unserer (gebauten) Umwelt entziehen. Gleichzeitig kann der Raum uns in unserem Sein und unserer Entwicklung, sowie in unseren sozialen Beziehungen unterstützen. Er kann heilen, aber auch krank machen.